Grunewald bei Nacht (© Ökowerk e.V.)
Bei einem abendlichen Spaziergang durch den Grunewald machen wir die Rufe der sonst heimlichen Fledermäuse mithilfe von Ultraschalldetektoren hörbar. Fachleute geben spannende Einblicke in die Welt dieser faszinierenden Tiere.
Wusstet ihr schon,
- dass manche Fledermausarten im Herbst in den Süden ziehen, ähnlich wie Zugvögel?
- dass sich viele Arten anhand ihrer Ultraschallrufe bestimmen lassen?
- dass Fledermäuse erstaunlich alt werden können, manche sogar über 40 Jahre?
Im Grunewald wurden in diesem Jahr 350 neue Fledermauskästen für den Großen Abendsegler, die Rauhautfledermaus und andere Arten aufgehängt. Wir stellen das Projekt „Kastenhilfe“ vor, berichten über erste Erkenntnisse und zeigen, wie ein Fledermauskasten gebaut werden kann.
Das Projekt „Kastenhilfe“ ist ein Artenschutzprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmendes Nationalen Artenhilfsprogramms (nAHP) gefördert wird.