Maipilze (© Dirk Harmel)
Neben den besonders leckeren Georgsritterlingen, auch Mairitterlinge oder Maipilze genannt, haben wir um diese Zeit in den letzten Jahren in Frohnau auch die essbaren Schlehen-Rötlinge, Böhmischen Verpeln, und Voreilende Ackerlinge gefunden, sowie die giftigen Ziegelroten Risspilze, die oft mit den den beiden erstgenannten Pilzarten verwechselt werden. Wir schauen uns deren Merkmale genau an und lernen, wie wir sie sicher bestimmen können. Weiterhin finden wir auch viele essbare Wildpflanzen, von Brennnesseln über Giersch und Löwenzahn bis Weißdorn, von dem man nicht nur die im Herbst reifenden Früchte, sondern im Frühjahr auch die Blätter essen kann. Diese wurden übrigens früher getrocknet, gemahlen und dann, wenn die Getreideernte mager ausfiel, dem Mehl zum Backen von Brot untergemischt. Weißdorn-Mehl ist nicht nur glutenfrei, sondern enthält viele sekundäre Nährstoffe, die den hochgezüchteten und industriell angebauten Getreidearten fehlen. Am leckersten schmecken die Blätter allerdings frisch vom Baum.