Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld (© Ines Kortmann)
Wo einst Turbinenlärm ertönte, flattern heute Drachen am Himmel. Wildkräuter verwandeln sich in Limonade. Sonne bringt Bilder auf Asphalt hervor. Karten werden zu Erzählungen über Wege, Begegnungen und Möglichkeiten. Grün durchbricht Bodenrisse. Menschen bewegen, versammeln und organisieren sich, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.
Mit solchen Szenen arbeitet das Projektseminar »Hazardous Hope. Streifzüge durch das kontaminierte Berlin« im MA Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit Dr. Léa Perraudin und unter Mitwirkung der Berliner Künstlerin Monika Dorniak. Ausgehend von einem Hoffnungsbegriff, der im Umgang mit kontaminierten Umgebungen neue Perspektiven eröffnet, folgen die studentischen Arbeiten den materiellen (Ge-)Schichten, gegenwärtigen Nutzungen und offenen Zukunftsfragen des Tempelhofer Feldes.
Am 16. Juli laden wir dazu ein, die Ergebnisse dieser Arbeitsprozesse zu entdecken – etwa beim Bewegen, Hören, Betrachten und Schmecken. Das kostenlose Veranstaltungsprogramm umfasst sowohl Aktionen direkt auf dem Tempelhofer Feld als auch Ausstellungsformate und Beiträge auf dem Gelände der Floating University Berlin. Am Abend wird das Programm durch ein Gesprächsformat mit der freischaffenden Kuratorin Tuçe Erel und der Initiative 100% Tempelhofer Feld ergänzt, die den Diskurs rund um das Tempelhofer Feld aktiv mitgestalten.
Die einzelnen Programmpunkte finden unabhängig voneinander statt und können flexibel besucht werden. Sowohl das Tempelhofer Feld als auch das Gelände von Floating e.V. sind einschließlich der Toiletten barrierefrei zugänglich.
Programm und weitere Informationen