Altkleider (© Pixabay)
Unser Konsum an neuen Textilien ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen. Mit „Fast- und Ultra-Fashion“ bringen einige Modeunternehmen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt. Doch mittlerweile wächst auch der gesellschaftliche Druck auf die Textilproduzenten, etwas an diesem System zu ändern besonders, wenn es um Klimaschutz geht. Immer mehr Konsument*innen hinterfragen die Auswirkungen ihres Konsums kritisch und stellen sich beim Aussortieren ihres Kleiderschranks wichtige Fragen: Was passiert mit den aussortierten Kleidungsstücken? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob sie in den Secondhand-Handel gelangen, als Rohstoff recycelt oder tatsächlich vernichtet werden?
In diesem interaktiven Workshop erhalten die Teilnehmenden Antworten auf diese Fragen und arbeiten gemeinsam in Theorie und Praxis die komplexe Thematik auf. Kursleiter Jonas Stracke, leitet das Referat „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ beim Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V., und erläutert als Textil-Ingenieur anschaulich, wie die Altkleidersammlung funktioniert und wo sinnvolle Wiederverwertung an ihre Grenzen stößt.
Die folgenden Module bieten praxisnahe Einblicke und laden zur Diskussion ein:
Der Umgang mit Textilien als Abfall: aktuelle Praxis und Herausforderungen.
Entscheidungswege: Was passiert mit nicht mehr tragbaren Kleidungsstücken?
Funktionsweise der Altkleidersammlung: Von der Sammlung bis zur Verwertung.
Ansätze und Hindernisse, um Alttextilien in wertvolle Sekundärrohstoffe zu verwandeln.
Textilrecycling: Herausforderungen beim Faser-zu-Faser-Recycling im globalen Kontext.