(© Herney Gómez, CC0, Pixabay)

Podcast: Digitalisierung in der Landwirtschaft

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Folge 1: Die Digitalisierung ist in aller Munde und aus unserem Alltag ist sie kaum noch wegzudenken. Seit knapp 15 Jahren pflügt die "Digitale Revolution" auch den Agrarsektor um, verändert Produktionsweisen, Besitzverhältnisse und somit auch unsere Verbindung zum Acker, zu den Tieren und Pflanzen. Schon längst tragen Kühe digitale Bewegungsmelder und werden von Milchrobotern gemolken. Wetterdaten von Satellitenbildern werden von Computern analysiert und automatisiert zur Hilfe genommen, um zu entscheiden, wann Felder geerntet oder mit welchen Pestiziden sie besprüht werden. Aber was macht das mit der Landwirtschaft? Welche Folgen hat dieser Transformationsprozess für die Landwirte und unsere Lebensmittelproduktion? Wo liegen die Chancen und Risiken dieser Transformation?

Folge 2: Digitale Werkzeuge finden im Kuhstall und auf Traktoren zur Optimierung von Arbeitsabläufen schon seit knapp 10 Jahren ihren Einsatz. Felder werden mit Sensoren erkundet, mit Satelliten überflogen, um Aussaat, Düngung und Ernte zu optimieren. Bisher sind es die großen Landmaschinen- , Saatgut- , Chemie- und Informationsunternehmen, die die Digitalisierung besonders vorantreiben. Aber bringt die Digitalisierung auch die dringend notwendige Vielfalt auf den Acker? Und was bedeutet das für die bäuerliche Landwirtschaft, wenn Landwirte und Landwirtinnen ihre Daten zur Verfügung stellen? Wo liegen die Chancen und Risiken auch für den globalen Süden? Und wie müsste der digitale Wandel in der Landwirtschaft politisch gestaltet werden?

Folge 3: Die Digitalisierung in der Landwirtschaft wird mit vielen Erwartungen verbunden. Der Pestizideinsatz soll verringert werden, die Digitalisierung könnte helfen, den negativen Folgen des Klimawandels zu begegnen. Neue digitale Pflanz-Roboter könnten mehr Vielfalt auf den Acker bringen. Und dem globalen Süden könnte geholfen werden, mit digitalen "Lösungen" ihre Ernten zu steigern und damit den Welthunger zu verringern. Ernteverluste, Verschwendung und Überproduktion würden verringert werden, wenn man präziser für die Endverbraucher produziert, so die Heilsversprechen der Industrie. Was müsste politisch geschehen, damit die großen Erwartungen an die Digitalisierung der Landwirtschaft auch erfüllt werden? Gibt es bereits digitale Werkzeuge, die die zunehmenden Probleme der industrialisierten Landwirtschaft wirklich angehen könnten? Welche Rahmenbedingungen müssten also geschaffen werden, damit sich die Chancen auch einlösen könnten?
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