Fennpfuhl in Britz (© Stiftung Naturschutz Berlin / Ines Kortmann)
Im Berliner Ortsteil Britz ist der Besuch mehrerer zusammenhängender Grünanlagen interessant, die bei einem Spaziergang von Norden nach Süden durchquert werden können. Als Start bietet sich der U-Bahnhof Blaschkoallee mit dem Park am Buschkrug an. Von dort aus gelangt man durch einen südlich der Blaschkoallee gelegenen Grünzug, das sogenannte Akazienwäldchen, zur Fennpfuhl-Parkanlage Britz. Die nächsten Ziele sind der Schlosspark und der Gutspark Britz.
Park am Buschkrug
„Der Buschkrugpark wurde im Mai 1952 der Öffentlichkeit übergeben. Die Größe des Parks beträgt ca. 79.000 m². Die ehemalige Kiesgrube erhielt nach der Verfüllung den Namen der früher gegenüber liegenden Gaststätte ‚Buschkrug‘."
In Park am Buschkrug befindet sich der größte zusammenhängende Motorikpark Deutschlands und ein acht Hektar großer ‚Europaspielplatz‘.
Quelle: Bezirk Neukölln
Schlosspark Britz
„Mit der Erbauung des Schlosses auf dem Fundament des früheren Fachwerkhauses um 1700 wurde ein der Zeit entsprechender, typisch barocker Nutz- und Lustgarten nach holländischem Vorbild mit geradlinigen Sichtachsen, Obstquartieren und einem Boskett im hinteren Teil des Gartens angelegt. Hier wurde unter Staatsminister Ilgen die erste Robinie (Scheinakazie) Norddeutschlands gepflanzt. Ewald Friedrich Graf von Hertzberg baute ab 1753 den Garten weiter aus.“
Quelle: Kulturstiftung Schloss Britz
Gutspark Britz
„Der ehemalige Gutshof Britz ist erst 2008 in den Besitz der Kulturstiftung Schloss Britz gekommen. Zuvor hatte hier zuletzt das Neuköllner Grünflächenamt seinen Fuhrpark, Räume für Mitarbeitende sowie eine Baumschule untergebracht. Historisch gesehen hat ein landwirtschaftlicher Betrieb schon seit jeher zum Rittergut Britz gehört. Dabei war das Herrenhaus seit dem 18. Jahrhundert durch die Anlage eines Zierparks deutlich vom ‚Bauernhof‘abgesetzt.“
Quelle: Kulturstiftung Schloss Britz