(© ELG21, CC0, Pixabay)
Die Emission von Treibhausgasen (THG) nimmt weiter zu, entsprechend dramatisch steigt die THG-Konzentration in der Atmosphäre. Wichtigstes THG ist CO2. Es muss bei allen Prozessen immer die Gesamtkette betrachtet werden. So ist z. B. durch die Methanverluste bei Gewinnung und Verteilung der Stromerzeugung aus Flüssiggas kaum klimafreundlicher als aus Steinkohle.
Mit dem Anstieg der THG-Konzentration steigt auch der Strahlungsantrieb der Sonne. Das führt zu einem weiteren, zeitlich verzögerten, schnelleren Anstieg der Temperatur der Erdatmosphäre. Um 2030 dürfte er bei 2°C gegenüber der vorindustriellen Zeit liegen.
Für die menschengemachten CO2-Emissionen gibt es keine natürlichen CO2-Senken. Auch bei einer sofortigen globalen Einstellung sämtlicher THG-Emissionen würde die Temperatur zunächst weiter ansteigen. Dem kann nur mit negativen Emissionen durch künstliche CO2-Senken begegnet werden. Mehr Facts und Fakes erfahren Sie in diesem Vortrag mit anschließender Möglichkeit zum Austausch.
Der Dozent Wolfgang Müller war im Bundesumweltministerium (BMU) als Referent tätig - auch auf Ebene der EU und der Vereinten Nationen - zuletzt auf den Gebieten Klimaschutz, Umwelt und Energie (nachhaltige Energieversorgung, ökologisches Bauen, Energieeffizienz u. v. m.).