Grünspecht Männchen an Aspe (© Theodor Koch)
Diese Führung kann mit der heutigen Führung, die um 11 Uhr am Treffpunkt beginnt und einer anderen Route folgt, kombiniert werden. Kennt man gut die Vogelstimmen, dann wird jeder Spaziergang zu einem Genuss, kann man sich doch innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über einen Teil der im Gebiet vorkommenden Vogelarten machen und auch einzelne Arten, die man nicht so gut sehen kann, schnell identifizieren. Um manche Artensicher und schnell bestimmen zu können, ist es sogar notwendig die Stimme zu kennen, so z.B. bei den sog. Zwillingsarten, die sich vom Aussehen kaum unterscheiden (z. B. Wald- und Gartenbaumläufer, Sumpf- und Weidenmeise, Zilpzalp und Fitis, Nachtigall und Sprosser). Und sind die Vögel, die man beobachtet, stumm, so kann die Habitat Struktur, in der eine Vogelart "wohnt", ein wichtiges Merkmal für die Bestimmung sein (z. B. Zilpzalp und Fitis). Auch das arttypische Verhalten kann für die Bestimmung ausschlaggebend sein, allerdings kaum bei den sehr eng verwandten Zwillingsarten. Der Schwerpunkt dieser Führung liegt auf dem Bestimmen von Vögeln anhand ihrer Laute, ihres Verhaltens und der für die jeweilige Art notwendigen sog. Requisiten innerhalb ihres Lebensraums. Anfang März sind die meisten Jahresvögel, und auch einige Teilzieher, dabei ihre Reviere durch Gesang (u. a. Singvögel), Trommeln (Spechte) oder Balzflüge (Greifvögel) zu markieren. Bei dieser Rundwanderung möchten wir Habicht, Mäusebussard, Bunt-, Mittel-, Klein-, Grün- und Schwarzspecht, Kolkrabe, Eichelhäher, Kohl-, Blau- und eventuell Sumpfmeise, Kleiber, Gartenbaumläufer, Rotkehlchen, Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Buchfink und Wintergoldhähnchen versuchen zu hören. Wir gehen langsam und behutsam etwa 4 km im Innenring.