(© Tom_Rabe, CC0, Pixabay)
Seit 2006 ist jedes zweite Wochenende im Mai dem Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume gewidmet. Letztere verringern sich entlang der Zugrouten durch die menschliche Einflussnahme zunehmend. Aber auch Windräder, Hochspannungsleitungen, Glasscheiben, Lichtverschmutzung, Jagd und Klimawandel setzen den Vögeln immer mehr zu.
Vor allem die Langstreckenzieher, zu denen die Nachtigall gehört, sind vom Klimawandel betroffen. Sie müssen jetzt noch länger bis zu nahrungsreichen Überwinterungsgebieten fliegen und treffen dann bei uns als Spätheimkehrer auf eine verschlechterte Nahrungslage sowie Revierkonkurrenz.
Auch im Großen Tiergarten finden Nachtigallen ihre Reviere. Bei dieser Führung kann man die biologischen Besonderheiten kennenlernen und sich vom Gesang bezaubern lassen.
Außerdem haben viele andere Sing- und Wasservögel in der ältesten und bedeutendsten Parkanlage unserer Stadt einen Lebensraum gefunden. Diplom-Biologe Gunter Martin wird ca. zwei Stunden durch den 1840 von Peter Joseph Lenné gestalteten, etwa 230 Hektar großen Park führen. Seit seiner Wiederherstellung in den 50er Jahren hat er als grüne Innenstadtoase für die Verbesserung des Stadtklimas eine große Bedeutung.