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Re: Das Vieh muss weg!

Niederländische Bauern in der Klimakrise /arte.tv
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Die Landwirtschaft und insbesondere die Viehhaltung stoßen in den Niederlanden doppelt so viel Stickstoff aus wie der Verkehr und die Industrie zusammen. Kein Wunder, denn die Niederlande sind nach den USA der weltweit zweitgrößte Exporteur von Agrarprodukten, obwohl die Vereinigten Staaten flächenmäßig dreihundertmal so groß sind.

In dem kleinen Land gibt es rund vier Millionen Rinder, zwölf Millionen Schweine und 100 Millionen Hühner. In vielen Ställen leben tausende Tiere.In der Region Brabant, im Süden des Landes, ist die Stickstoffbelastung am größten, denn hier produzieren sechs Millionen Schweine Gülle. Ein Mastbetrieb reiht sich an den nächsten. Einen von ihnen besitzen Eric und Chantalle Reijrink mit 2.400 Mastschweinen und 240 Sauen. Aber der Betrieb rechnet sich für das Ehepaar nicht mehr – sie geben auf und verkaufen ihren Hof an den Staat. 

Die niederländische Regierung kauft in der Region hunderte Höfe auf, um dem Stickstoffproblem irgendwie Herr zu werden. Rund 500 andere Schweinebauern in Brabant gehen denselben Weg wie die Reijrinks. Aber sie haben bereits einen Plan für die Zukunft – aus dem Schweinemastbetrieb soll eine Altenpflegeeinrichtung werden.

Andere Landwirte sind dagegen kämpferisch und protestieren zu Hunderten mit Traktoren im ganzen Land. So auch Milchviehhalter Thijs Wieggers, der für die Aktionsgruppe „Farmers Defense Force“ Bauernproteste organisiert. Hat die intensive Landwirtschaft noch eine Zukunft in den Niederlanden?

Die Reportage finden Sie hier.

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