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Gute Viren, schlechte Viren

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In der aktuellen Corona-Pandemie tötet das SARS-CoV-2-Virus sehr viele Menschen und schränkt das Leben auf dem ganzen Globus ein. Doch Viren haben auch gute Seiten, die wir nutzen können.

Viren zählen nach der gängigen Definition nicht zu den Lebewesen. Trotzdem haben sie einen großen Einfluss auf die Evolution und sind sogar ein Teil von uns Menschen. Einige Viren-Bausteine haben sich in unserem Genom verankert und pflanzen sich mit uns fort.

Im menschlichen Genom eingebaute Viren - sogenannte endogene Retroviren - tragen beispielsweise dazu bei, dass sich die Plazenta bildet. Andere Viren greifen Bakterien an, verhindern so deren Ausbreitung und schaffen damit Raum für weiteres Leben.

So auch in den Tiefen des Meeres. Dort sorgen Viren für das ökologische Gleichgewicht. Sie dämmen etwa das Wachstum von Algen ein, indem sie diese befallen. Oder sie infizieren krankmachende Bakterien, die es auf Meerestiere abgesehen haben. So könnten bald schon statt Antibiotika gezielt Viren in der Fischzucht eingesetzt werden.

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