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Mo., 28.01.13, 19:30 Uhr

Quinoa - Das Powerkorn der Inka

Vortrag, Video und Kostproben

Die Vereinten Nationen haben 2013 zum internationalen Jahr von Quinoa erklärt. Die Vollversammlung der UN ist 2011 in New York einem Antrag von Bolivien gefolgt, die Weltgemeinschaft über die Vorzüge von Quinoa zu informieren, das bislang praktisch nur in den Hochlagen der Anden angebaut wird. Es wurde mehrere 1000 Jahre vor den Inka in Südamerika kultiviert und ermöglichte vielen Einwohnern unter der Herrschaft der Spanier das Überleben. Danach war der Anbau teilweise bei Todesstrafe verboten.

Auch in den Europa weiß man seit einiger Zeit Quinoa zu schätzen. Die Körner des Pseudogetreides gelten als glutenfreie Alternative zu Getreide. Quinoa ist die einzige Kulturpflanze, die alle essentiellen Aminosäuren enthält und von daher ideal für Vegetarier und Veganer geeignet ist. 

Die genügsame Pflanze erträgt sowohl Kälte als auch Trockenheit und kann ohne den Einsatz von Agrochemie angebaut werden. Dadurch hat sie ein großes Potenzial im Kampf gegen Hunger, Unter- und Fehlernährung, wie die FAO, die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen bestätigt hat.

Bolivien, selbst einer der größten Exporteuere von Quinoa in die USA und nach Europa, möchte 2013 sein Wissen über den Anbau und die Verwertung von Quinoa mit der Welt teilen. Feldversuche der Bayerischen Technologiezentrums für Landwirtschaft (TLZ) haben gezeigt, daß der Anbau auch in Deutschland, vor allem auf ertragsschwachen Standorten, empfohlen werden kann. In der Bretagne wird es schon angebaut.

Die Vorträge finden in der Regel auf Esperanto statt. Bei Bedarf können Zusammenfassungen in deutscher Sprache gegeben werden


Für: Jugendliche, Erwachsene

Anbieter: Esperanto-Verband Berlin Brandenburg, veröffentlicht durch die Redaktion des Umweltkalenders Berlin »»»

Kosten: kostenlos

Ort / Start: Prenzlauer Berg, Danziger Str. 50, 10435 Berlin, Im Kulturhaus ZENTRUM danziger50 des Kulturvereins Prenzlauer Berg e.V

Anfahrt: 600 m vom U-Bahnhof “Eberswalder Straße” (U2); die Haltestelle “Husemannstraße” der Straßenbahn M10 befindet sich fast direkt vor dem Haus; die Haltestelle “Prenzlauer Allee/Danziger Straße” der Straßenbahn M2 ist 8 Min. entfernt; vom S-Bahnhof “Prenzlauer Allee” sind es 18 Min.

(© Stiftung Naturschutz Berlin)

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