(© Eilis Garvey, CCO, Unsplash)
Biodiversität, biologische Vielfalt, Artenvielfalt, ... oft als Synonyme verwendete Begriffe, die ihren wissenschaftlichen Ursprung in den 1960er Jahren haben und spätestens mit dem weltweiten Abkommen über die biologische Vielfalt 1992 auch politische Bedeutung erhielten. Auch der Biotopverbund geht auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien der 1960er Jahre zurück und ist aufgrund seiner ökologischen Bedeutung seit 2002 im deutschen Bundesnaturschutzgesetz verankert. Was sich jedoch tatsächlich hinter den Begrifflichkeiten verbirgt und wie beides miteinander zusammenhängt, ist komplex und wird mit dem Ziel der besseren Verständlichkeit häufig vereinfacht dargestellt. Aber was sind eigentlich die drei Ebenen der Biodiversität? Warum ist Biodiversität mehr als die Summe der einzelnen Teile? Wie sieht die Bedürfnispyramide der Steinhummel aus? Was ist Nektarraub und wer ist dafür verantwortlich? Was hat Insel-hopping mit der Ausbreitung bzw. Verbreitung von Arten zu tun? Wofür brauchen Tiere und Pflanzen Infrastruktur? Schräge Fragen, die ihr euch noch nie gestellt habt, aber jetzt doch gern eine Antwort wissen wollt. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen der Naturschutzpraxis werden wir gemeinsam die Antworten finden.