(© Nuun Std., CCO, Pixabay)
Geldanlagen wirken auf den ersten Blick wie eine private finanzielle Entscheidung. Gleichzeitig entscheidet jedoch jede Investition mit darüber, welche Unternehmen, Technologien und Wirtschaftsweisen Kapital zur Verfügung gestellt bekommen. Angesichts von Klimakrise, Biodiversitätsverlust und Ressourcenverbrauch stellt sich daher die Frage: Kann privates Investieren überhaupt nachhaltig sein – oder stabilisiert es zwangsläufig ein auf Wachstum und Kapitalvermehrung ausgerichtetes Wirtschaftssystem? Das Seminar setzt genau an diesem Spannungsfeld an. Es vermittelt grundlegendes Wissen über Geldanlagen und nachhaltiges Investieren, hinterfragt aber gleichzeitig kritisch die dahinterliegenden Wirtschaftsstrukturen. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten betrachtet: vom Wechsel zu einer nachhaltig ausgerichteten Bank über Ausschluss- und Positivkriterien bei Fonds und ETFs bis hin zu Investitionen in erneuerbare Energien, Energiegenossenschaften und andere Formen des gemeinschaftlichen Wirtschaftens.