Schlossgarten Schönhausen (© Stiftung Naturschutz Berlin / Ines Kortmann)
Schloss Schönhausen liegt in einem von einer Mauer umgebenden Schlossgarten. Angrenzend an den Schlossgarten liegt der größere Schlosspark, durch den auch die Panke fliesst.
Der Schlossgarten Schönhausen zählt zu den interessantesten Anlagen Berlins, denn er präsentiert rund 300 Jahre Gartengeschichte vom Barock- und Landschaftsgarten bis zur exquisiten Gartengestaltung der 1950er Jahre. Seine Blütezeit erlebte der Schlossgarten zwischen 1740 und 1797, als Königin Elisabeth Christine, Gemahlin Friedrichs des Großen, im Sommer regelmäßig das Schloss bewohnte.
(Quelle: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg)
Umgestaltung in einen Landschaftspark
Nach dem Tod Elisabeth Christines blieb Schönhausen im Besitz der Hohenzollern und wurde von unterschiedlichen Mitgliedern des Königshauses genutzt. Bedeutsam war eine Umgestaltung des gesamten Geländes durch Hofgärtner Peter Joseph Lenné zum Landschaftspark nach Entwürfen von 1827 bis 1829.
Panke im Schlosspark Schönhausen
Während der streng abgeschottete Bereich der Repräsentation diente und noch heute intim wirkt und still ist, behielt der wesentlich größere äußere Park den landschaftlichen Charakter der Lenné’schen Gestaltung. Entlang der zahlreichen geschwungenen Wege kann man dem Lauf des Baches Panke folgen, der den gesamten 30 Hektar umfassenden Park durchzieht. Wunderbar ist der alte Baumbestand aus Akazien, Eichen und Kastanien. Flächen, die zu Lennés Zeiten als Wiesen dienten, werden heute von Kleingärten und Sportplätzen genutzt.
(Quelle: Berlin.de)
Naturdenkmal im Schlossgarten Schönhausen
Vier Ahornblättrige Platanen (Platanus x acerifolia). Standort: Innerer Park des Schlosses Schönhausen.
(Quelle: Bezirksamt Pankow)