(© Cornell Frühauf, CC0, Pixabay)
Die Weltgemeinschaft steht vor einer Doppelkrise: sie muss dem menschgemachten Klimawandel ebenso begegnen wie dem Biodiversitätsverlust. In der Folge müssen wir uns mit dem Schutz und der Bewirtschaftung der globalen Gemeinschaftsgütern beschäftigen, wie das schon Garret Hardin (1968, "The tragedy of the commons") und Elenor Ostrom (2003, "Managing resources in the global commons") getan haben. Jedoch scheint es, dass es dafür keine Lösung gibt, so lange die internationalen Klimaverhandlungen in einer Sackgasse stecken und Machtrivalitäten zunehmen. Ein Weg, die Doppelkrise anzugehen, wäre das Bilden von Klimakoalitionen, die mit Importzöllen und Reward Funds wirksame Instrumente implementieren könnten. Wie stellt sich die Perspektive der EU dar und welche Rolle spielt der EU-CBAM? Und wie können Steuer-Koalitionen und Jurisdicational Reward Funds ausgestaltet werden, damit eine Koalition der Importeure fossiler Rohstoffe zustande kommt?
Der Vortrag wird im Hybridformat stattfinden.
Bei Interesse können Sie den Link über die E-Mail-Adresse demokratie.staerken@guv.tu-berlin.de anfragen.
Diese Veranstaltung gehört zur Veranstaltungsreihe: Demokratie, Freiheit und Willensbildung – Reflexionen zur demokratischen Verantwortung in einer pluralistischen Gesellschaft