Fischotter in Ufernähe (© Marco Philippi)
Es ist schon fast eine kleine Sensation: Nach Jahrzehnten, in denen die Art in Berlin als verschollen galt, ist der Fischotter zurück in der Hauptstadt. Doch der urbane Lebensraum ist voller Gefahren und Störungen für die putzigen Wassermarder – der Schiffsverkehr, der Mangel an Versteckmöglichkeiten an den Ufern, die fehlende Durchgängigkeit der Spree und die intensive Freizeitnutzung sind nur einige von ihnen. In einem aktuellen Projekt, das von der Stiftung Naturschutz Berlin gefördert wird, prüft die Deutsche Umwelthilfe den neuen Otterlebensraum auf Gefahren und Verbesserungspotentiale.
Die Online-Vortragsreihe widmet sich der Rückkehr des Fischotters nach Berlin und beantwortet alle Fragen zur Lebensweise, Verbreitung und Verhalten der sympathischen Wassermarder. Der zweite Vortrag am 11.05.2026 richtet sich an Grundstückseigentümer*innen, Kleingartenvereine, Mitarbeiter*innen von Grünflächen- und Umweltbehörden sowie Personal aus Architekturbüros und Stadtplanung und widmet sich der Frage wie Ufergrundstücke in der Stadt otterfreundlich und naturnah gestaltet werden können.