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Der Biber ist zurück – und mit ihm eine spannende Frage: Ist das größte Nagetier Europas ein Chaosstifter oder ein heimlicher Verbündeter im Natur- und Klimaschutz? In der Schweiz wird der Biber bereits offiziell als Verbündeter für gesunde Ökosysteme und mehr Wasserrückhalt in der Landschaft anerkannt. Doch nicht überall stößt sein Wirken auf Begeisterung. Bei diesem interaktiven Biberspaziergang begeben wir uns auf Spurensuche entlang des Machnower Buschs und entdecken die erstaunlichen Fähigkeiten dieses tierischen Landschaftsgestalters. Biberdämme können Wasserzurückhalten, Feuchtgebiete entstehen lassen und damit helfen, Landschaften widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die jahrtausendealte Beziehung zwischen Bibern und Menschen: Wo entstehen Konflikte– und wie kann eine fruchtbare Koexistenz gelingen? Unterwegs erfahren wir mehr über die Beziehung zwischen Menschen und ihr Verhältnis zum Wasser aus anderen Kulturen: u. a. von Aborigines mit ihren traditionellen Bewässerungssystemen, ergrünenden Wüstenregionen in Afrika und Regenwasser erntenden Gemeinschaften in Nordamerika. Schon lange vor uns haben Menschen Wege gefunden, Wasser in der Landschaft zu halten und Böden lebendig zu machen – Ideen, die heute in Permakultur und regenerativer Landwirtschaft wieder aufgegriffen werden. Am Ende steht eine gemeinsame Frage, die uns alle betrifft: Was können wir tun, damit das Wasser in der Landschaft bleibt?Das Angebot ist kostenfrei und wird von dem erfahrenen Wildnispädagogen Lennart Höffgen umgesetzt.