Nutria oder Sumpfbiber (© Theodor Koch)
Der Schlosspark öffnet täglich um 08:00 Uhr, und genau zu dieser Zeit wollen wir anfangen, denn es ist klar, dass die Vögel zu dieser Morgenzeit noch besonders gut wahrzunehmen sind. Der Schlosspark Charlottenburg, begrenzt durch die Spree, mit einem schönen See und alten Bäumen, dazwischen artenreiche Wiesen, ist ein besonders interessanter Ort für eine ganzheitliche naturkundliche Führung. Hier gibt es mitten in der Stadt sogar Nutrias (Sumpfbiber) und Biber, die man am Abend bisweilen sogar sehen kann. Und auch Spechte, Mäusebussard, Habicht und verschiedene Singvögel und Entenarten sind eventuell zu beobachten. Möglicherweise sind auch schon die ersten Nachtigallen zu hören. In sehr dichten Büschen am Wasser brütet die in Berlin sehr seltene Gartengrasmücke. Der Schwerpunkt dieser Führung liegt auf dem Bestimmen von Vögeln anhand ihrer Laute, ihres Verhaltens und der für die jeweilige Art notwendigen sogenannten Requisiten innerhalb ihres Lebensraums. Sind gerade keine Vögel zu hören oder zu sehen, dann werden die Baum- und Straucharten und die wichtigsten sonstigen Blütenpflanzen vorgestellt. Es gibt hier außer den heimischen auch viele nicht einheimische Gehölzarten und sonstige Neophyten. Krautige Pflanzen, wie z.B. die drei Springkrautarten, werden auch erklärt.