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SUMMARY:Wasser, Würde und Willenskraft
DESCRIPTION:Was haben eine marokkanische Oase, ein tunesischer Orangenhain und der gesunkene Grundwasserspiegel in Brandenburg gemeinsam?&nbsp;Schon Ende Mai wurde in diesem Jahr in Deutschland zum Wassersparen aufgerufen. Wasserknappheit ist ein globales Phänomen – besonders in Nordafrika verschärfen sich die Konflikte um die knappe Ressource. Doch auch in Deutschland, vor allem in Brandenburg, führt die Klimakrise zu Wasserknappheit und Verteilungskonflikten. Während in den ariden Regionen Nordafrikas Fragen der Wasserverteilung existenziell sind, geht es in Brandenburg vor allem um Nutzungskonflikte zwischen Industrie, Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung.Nordafrika zeichnet sich durch monatelange Trockenperioden aus. Deswegen hat sich die Abhängigkeit von regenreichen Perioden verschärft. Bleiben diese aus, hat dies verehrende Auswirkungen. Schuld am Ausbleiben des Regens trägt zu großen Teilen der Klimawandel. Er sorgt dafür, dass sich extremer Starkregen mit extremen Hitzeperioden abwechseln. Die Folgen davon sind nicht zu übersehen: Überschwemmungen, fortschreitende Desertifikation und zunehmende Sand- und Staubstürme.Dass in Brandenburg immer weniger Wasser verfügbar ist birgt jetzt schon großes Konfliktpotential. Auf der einen Seite ist Grundwasser wichtig für die Trinkwasserversorgung der Menschen vor Ort, doch auch landwirtschaftliche Betriebe nutzen Grundwasser um ihre Pflanzen zu bewässern. Verarbeitendes Gewerbe sowie Industriebetriebe und der Bergbau verbrauchen Wasser in Produktionsprozessen, zur Kühlung und Reinigung. So ist Wasser schon heute zu einer umstrittenen Ressource geworden. Die Klimakrise verschärft die Situation – regional wie global.Wie können wir sicherstellen, dass der Zugang zu Wasser als Menschenrecht global durchgesetzt wird, besonders in Regionen, die bereits heute unter extremer Knappheit leiden? Welche innovativen Lösungen gibt es, um mit der Wasserknappheit in besonders betroffenen Regionen wie Nordafrika oder Brandenburg umzugehen? Wie beeinflusst die Klimakrise bestehende Konflikte um Wasser, und welche präventiven Strategien brauchen wir? Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen brauchen wir, um Wasser als öffentliches Gut zu schützen – statt es der Privatisierung oder Spekulation zu überlassen? Wie können wir verhindern, dass Wassermangel zu neuen oder verschärften sozialen und politischen Krisen führt? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Panelistinnen diskutieren.
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