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LOCATION:Unter den Linden 6, 10099 Berlin
SUMMARY:Zurück in die (1,5 °C) Zukunft: Potentiale und Herausforderungen von CO₂-Entnahmen
DESCRIPTION:Im Jahr 2024 wurde erstmals ein Temperaturanstieg um 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau verzeichnet. Wir stehen somit kurz davor, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu verfehlen. Atmosphärische CO₂-Entnahmen (Carbon Dioxide Removal, CDR) werden daher immer unabdingbarer, um einen solchen „Overshoot“ zu begrenzen oder nach einem (im besten Fall kurzen) Overshoot wieder auf 1,5 °C zurückzukehren.Wie ist der derzeitige Forschungsstand zu Kohlenstoffmanagement – was bedeutet Overshoot insbesondere für die (ökonomischen, technischen, ökologischen und sozialen) Herausforderungen der CDR-Skalierung? Was für Unterschiede bestehen geographisch? Welche Gerechtigkeitsaspekte ergeben sich in diesem Kontext? Wie kann eine Finanzierung aussehen in Zeiten geopolitischer Unsicherheit?Ohne Anspruch darauf, all diese Fragen final zu beantworten, soll ein Verständnis für die teilweise sehr fragmentierte Debatte entwickelt werden. So werden vielleicht auch wichtige neue Fragen aufgeworfen, die uns beim Klimaschutz einen Schritt nach vorne bringen.Prof. Dr. Sabine Fuss ist Abteilungsleiterin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und leitet dort außerdem eine Forschungsgruppe zu nachhaltigem Kohlenstoffmanagement. Sie hat eine Professur für Nachhaltiges Ressourcenmanagement und Global Change am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Zuvor arbeitete Prof. Dr. Fuss am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg, Österreich. Ihre Fachgebiete sind nachhaltige Entwicklung, Tropenwaldschutz und Klimaschutz mit besonderem Schwerpunkt auf der Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre (CDR). Sie war Leitautorin beim 1,5 °C-Sonderbericht des Weltklimarats und wurde 2021 in die Europäische Akademie der Wissenschaften berufen.Moderation: Dr. Stefan Schäfer, Forschungsgruppenleiter am RIFS und Fellow an der Harvard University und der University of Oxford.
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