Grünspecht, brütete 2026 nur 30 Meter vom Tempelhofer Feld (© Theodor Koch)

Freitag, 14. August 2026
(Dieser Termin ist bereits abgelaufen.)

Wird der Grünspecht noch neben dem Tempelhofer Feld brüten?

Erläuterungen an Ort und Stelle zur geforderten „Rand“-Bebauung dieser wichtigen Kaltluftzone
Führung
Neukölln
Jugendliche, Erwachsene, Familien
Interessierte, Einsteiger*innen, Fortgeschrittene

Der Grünspecht, der regelmäßig, wie auch 2026, in der Nähe des  Tempelhofer Feldes brütet, wird infolge einer Randbebauung einen wesentlichen Teil seiner Jagdgründe auf dem Feld verlieren, genauso wie Turmfalke, Mäusebussard, Habicht, Waldohreule, Star, Saat- und Nebelkrähe, Rauch- und Mehlschwalbe, Mauersegler, verschiedene Möwenarten, Ringel- und Straßentaube, Sperber und Kolkrabe sowie Fledermäuse. Das sind alles Arten, die außerhalb des Feldes ihre Jungen aufziehen und Nahrung auf dem Tempelhofer Feld suchen.

Bei dieser Durchquerung, bei der wir viel über Fauna, Flora, deren Wechselbeziehungen, die Bedeutung von Lebensräumen und Pflegemaßnahmen erfahren, möchte ich ganz konkret über das Ausmaß und die Folgen einer Bebauung aufklären. Fakt ist, dass eine Überbauung von einem Quadratkilometer (100 ha) Fläche (mit 50 000 zusätzlichen Einwohnern) nicht als maßvoll anzusehen ist und dass die dann noch verbleibende Restfläche für Ausgleichsmaßnahmen (für den Verlust von Liegewiesen, Grillplätzen, Hundeauslaufgebieten, Freiluftgaststätten, Kleingärten, Sportanlagen, öffentlichen Toiletten usw.) geopfert werden müsste. Abgesehen davon, dass infolge der Randbebauung alle älteren Bäume der Liegewiesen gefällt werden müssten, würde das zentrale Wiesenmeer verschwinden. Außerdem würden nach einer Bauzeit von mindestens 6 Jahren, während der das Feld kaum betreten werden könnte, die 50 000 zusätzlichen Einwohner für eine erhebliche Überlastung der dann verbliebenen kleineren Restfläche sorgen. Das Tempelhofer Feld würde so seine Bedeutung als Kaltluftentstehungsort und als weltweit einzigartiger innerstädtischer Wiesen-Lebensraum, der als Alleinstellungsmerkmal zum "Eingemachten" (oder sogar zur DNA) Berlins gehört, verlieren.

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Warum Artenkenntnis wichtig ist
ANMELDUNG ERFORDERLICH
Kontaktperson:
Theodor Koch
015215962375
info@kiezfoto-berlin.de
www.kiezfoto-berlin.de
Bei Anmeldungen weniger als 24 Stunden vor Beginn, bitte zusätzlich zur E-Mail telefonisch anmelden.

Für:
Jugendliche, Erwachsene, Familien

Niveau:
Interessierte (kein Vorwissen nötig)
Einsteiger*innen (Grundlagenwissen erweitern)
Fortgeschrittene (vorhandene Artenkenntnis weiter vertiefen)

Leitung:
Theodor Koch

Kosten:
kostenfrei

Bitte mitbringen:
Eigenes Fernglas. Wenn Sie kein Fernglas haben, geben Sie dies bitte in Ihrer Anmeldung an. Dann wird Ihnen eins von 10 Ferngläsern (10x25) zur Verfügung gestellt.

Wo findet es statt?

Anbieter:
Kiezfoto-Berlin

Ort/Treffpunkt:
Neukölln, gegenüber Columbiadamm 111, 10965 Berlin, Übersichtstafel am Haupteingang Columbiadamm, 100 m westlich von Haltestelle Bus M43 (in Richtung Platz der Luftbrücke)
Ende: U Leinestr. (U8)

Anfahrt:
Friedhöfe Columbiadamm (Bus M43)

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