Kolkraben, auch in der Hasenheide (© Theodor Koch)
In kleiner Gruppe ganzheitliche Führung zu naturkundlichem Basiswissen mit Schwerpunkten Vögel, Bäume und Sträucher, häufige sonstige Pflanzen, Wild und Pilze. Einfach alles,was man bei einem Spaziergang durch Feld und Wald öfters einmal so zu hören und zu sehen bekommt. Es geht um das Bestimmen aufgrund auffälliger Merkmale der am häufigsten beobachteten Arten, die man in den verschiedenen Jahreszeiten und Lebensräumen feststellen kann. Dabei spielt das Erlernen von Vogelstimmen eine besondere Rolle. Kann man die Lautäußerungen zuordnen, dann hat man in kürzester Zeit einen Überblick über die in einem Gebiet vorkommenden Vogelarten.
Bis zu 300 Jahre alte Eichen (z.B. das Naturdenkmal Jahneiche) und Buchen deuten darauf hin, dass die Hasenheide noch um 1700 ein Laubmischwald war. Heute hat die Hasenheide nur noch kleine geschlossene Waldparzellen und viele offene Flächen mit einem lockeren, teils älteren Eichenbestand. Dazu kommen noch viele exotische Baumarten. Auf der Südwestseite gibt es Schuttaufstapelungen nach dem Krieg (Rixdorfer Höhe) mit einem sehr abwechslungsreichen Baum- und Strauchbestand sowie einen eingezäunten Naturschutzteich, wo neben Eichhörnchen manchmal sogar Krick- und Reiherenten, Teichhühner und Wasserrallen zu beobachten sind. Die Gesangsaktivität nimmt zum Ende der Brutzeit bei den meisten Arten deutlich ab, nur die Mönchsgrasmücke ist noch häufiger zu hören.