Wintervögel (© Blumberger Mühle)
Die Erfassung von Wildvögeln im Rahmen wissenschaftlicher Monitoringprogramme liefert wichtige Einblicke in den Zustand unserer Natur und ermöglicht es, Veränderungen in der Artenvielfalt frühzeitig zu erkennen. Besonders Mitmachaktionen wie die „Stunde der Wintervögel“ zeigen, wie Bürgerwissenschaft und Forschung gemeinsam Daten über häufige Gartenvögel sammeln und so langfristige Trends sichtbar machen.
Julian Heiermann vom NABU begleitet uns in die spannende Welt des Vogelmonitorings. Als Experte für Artenschutz und Bestandsentwicklung wertet er bundesweite Zählaktionen aus und vermittelt, wie aus vielen einzelnen Beobachtungen ein großes Bild über den Zustand der Vogelwelt entsteht.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Monitoring von Wildvögeln“ steht die Frage, welche Erkenntnisse die „Stunde der Wintervögel“ über unsere heimische Vogelwelt liefert. Dabei geht es um typische Arten im Siedlungsraum, aktuelle Bestandsentwicklungen sowie um die Methoden, mit denen Vögel gezählt und wissenschaftlich ausgewertet werden. So wird deutlich, wie wertvoll einfache Naturbeobachtungen für den Vogelschutz und das Verständnis ökologischer Veränderungen sein können.