(© Gerd Altmann, CC0, Pixabay)
Natur- und Umweltpädagogik vermittelt nicht nur Wissen über Natur, sondern transportiert auch Bilder, Werte und gesellschaftliche Vorstellungen. Diese wirken im pädagogischen Alltag häufig unbewusst.In diesem eintägigen Workshop setzen wir uns mit kritischen Perspektiven auf Natur- und Wildnispädagogik auseinander. Wir betrachten unter anderem:
- romantisierende Naturbilder und kulturelle Zuschreibungen,
- rassismuskritische Fragestellungen in Methoden und Materialien,
- sowie die Frage, warum naturpädagogische Ansätze teilweise für rechte oder naturspirituell geprägte Ideologien anschlussfähig sein können.
Die Teilnehmenden lernen, problematische Narrative in Sprache, Methoden und Bildungsangeboten zu erkennen, ihre eigene Rolle und Perspektive zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für eine demokratie-, diversitäts- und machtsensible Praxis in Naturschutz- und Umweltbildungsarbeit zu entwickeln.