Hahneberg (© Stiftung Naturschutz Berlin / Ines Kortmann)
Das Fort Hahneberg liegt in einem Naturschutz- und NATURA 2000-Gebiet.
Die Naturlandschaft des Hahneberges kann auf leicht begehbaren Wegen erkundet werden. Das Fort ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
"Heute ist das Fort ein wichtiges Winterquartier für mehrere 100 Fledermäuse. Eine Besonderheit ist, dass die sehr seltene und gefährdete Bechsteinfledermaus hier hin und wieder überwintert. Bedeutsam sind aber auch die außerhalb des Forts gelegenen feuchten Laubwaldbestände der Wallgräben und die basischen Trockenstandorte. Auf letzteren wurden viele gefährdete Pflanzenarten nachgewiesen und der seit 50 Jahren in Berlin und Brandenburg verschollene Gebänderte Fallkäfer wiederentdeckt.
Zur Pflege und Erhaltung der wertvollen Trockenrasen werden Schafe eingesetzt. Bei Führungen durch das Fort können Besucher die historischen Anlagen, das spannende Relief mit dem Schluchtwald und die blütenreichen Trockenrasen auf den Wällen erleben." (Quelle und weitere Informationen: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt)
Das Fort ist vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet. Führungen finden in dieser Zeit jeden Samstag um 14 und 16 Uhr statt. In den übrigen Monaten halten dort die Fledermäuse Winterschlaf.
Die Führungen werden durchgeführt vom Verein Arbeits- und Schutzgemeinschaft (ASG) Fort Hahneberg e.V. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Naturschutzstation Hahneberg:
"Sowohl auf unserem Grundstück, als auch auf den angrenzenden Naturräumen des Hahnebergs wird die Natur durch unsere Natur- und Umweltbildungsprogramme erlebbar gemacht." (Quelle und weitere Informationen: Naturschutzstation Hahneberg)