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Freitag, 15. Januar 2021
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13:30 - 15:00 Uhr

Solidarische Landwirtschaft: Revolution aus der Nische?

Podiumsdiskussion | Alternative Grüne Woche
Vortrag
Andere Orte (z.B. online)
Jugendliche, Erwachsene

Die Solidarische Landwirtschaft ist weltweit eine wachsende Bewegung. Im Kern der Solawi-Idee liegt fest verankert ein innovatives und unternehmerisches Selbstverständnis: 
Die gemeinsame Finanzierung sämtlicher Kosten der landwirtschaftlichen Unternehmung durch ihre Mitglieder. Die Betriebskosten eines Jahres werden durch Kostenbeiträge verbindlich vorfinanziert, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden nicht wie gewöhnlich bepreist und auf einem anonymen Markt angeboten und verkauft. Stattdessen setzten sich die Konsument*innen und Produzent*innen an einen Tisch, bestimmen gemeinsam was und wie produziert wird und teilen die Ernte unter den Mitgliedern der Solidarischen Landwirtschaft auf. Nicht das Geld, sondern gelingende Beziehungsstrukturen sind die zentrale Währung dieser gemeinschaftsgetragenen Wirtschaftsweise. Auf der Suche nach echten Beiträgen zu einer resilienten Regionalversorgung, aber auch alternativen Wirtschaftsprinzipien für einen gesamtgesellschaftlichen Wandel, könnte sich die Idee der Solidarischen Landwirtschaft in Zukunft noch als eine der transformativsten Ideen überhaupt erweisen.

Begrüßung: Inka Dewitz (Heinrich-Böll-Stiftung)

Input: Prof. Dr. Niko Paech (Vertreter einer Postwachstumsökonomie)

Podiumsdiskussion:  Prof. Dr. Nico Paech (Vertreter einer Postwachstumsökonomie) | Petra Wähning (Soziologin) | Simon Scholl (Gründer Kartoffelkombinat e.G.)
Moderation: Sebastian Klein (Vorstand Netzwerk Solidarische Landwirtschaft)

Weitere Infos zur Alternativen Grüne Woche finden Sie hier.

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ANMELDUNG ERFORDERLICH
Kontaktperson:
Hagen Döcke
doecke@boell.de
Anmeldung erfolgt hier. | Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.

Weitere Termine:

Für:
Jugendliche, Erwachsene

Kosten:
kostenfrei

Bitte mitbringen:
Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.

Wo findet es statt?

Anbieter:
Heinrich-Böll-Stiftung, veröffentlicht durch die Redaktion des Umweltkalenders Berlin

Kooperationspartner:
Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V.

Treffpunkt:
Andere Orte (z.B. online), Livestream

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