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Berliner Pflanzen - Die wilde Hauptstadt

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Pflanzen erzählen Stadtgeschichte. Berlins politische Teilung hat eine ganz besondere Wildflora hervorgebracht. Kann sie überleben?

Berlin ist grün – und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch. 

Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände in der City, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, das größte Shoppingcenter der Stadt, die Mall of Berlin.

Immer mehr Brachen werden zu noblen Adressen. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Florenschützer kümmern sich um selten gewordene Biotope wie Trockenrasen und Feuchtwiesen. Berliner Pflanzen erzählen spannende Geschichten – und die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.

Dauer: 30:25 min

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Wo findet es statt?

Anbieter:
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Treffpunkt:
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